Übungsvariation: Alle 3 Wochen die Übung wechsel eher ein Nachteil?

Variation kann auch suboptimaln sein! Warum?

Interessanter Gedanke von Lyle McDonald zur Aussage, dass man alle 3 Woche die Übung wechseln sollte für den Muskelaufbau, da Muskelkater. Die Studie ist uns bekannt aber ihr findet dies bestimmt lesenswert.

Übersetzt schrieb er: 10 untrainierte Männer trainierten 10 Wochen. Die ersten 3 Wochen gab es einen Anstieg der Proteinsynthese aber kein Anstieg im Muskelwachstum, welches nicht auftrat bis Woche 10 (selbe Übung). Ich habe in meinen Artikel zu DOMS (Muskelkater) erwähnt, Muskelkater ist in den frühen Phasen schlimmer und Wachstum erscheint später im Trainingszyklus. Dies erklärt auch die vorherige Beobachtung, wo die Muskelproteinsynthese hoch geht vom ersten Workout aber Wachstum (messbares Wachstum) nicht passiert bis später im Zyklus.

Studienauszug: “However, integrated MyoPS is quickly ‘refined’ by 3 weeks of RT, and is related to muscle hypertrophy. We conclude that muscle hypertrophy is the result of accumulated intermittent changes in MyoPS post-RE in RT, which coincides with progressive attenuation of muscle damage.”

Eine Sache, die man betrachten sollte beim ,,ändere die Übung alle 3 Wochen, damit der Muskelkater bleibt” Argument, was immernoch Bull#### ist und immer sein wird.

Wenn du wachsen willst, bleib länger bei der gleichen Bewegung und dann ändere sie. Muskelaufbau = Proteinnettobalance geht hoch (mehr Proteinaufbau und weniger Abbau. Muskelkater  = höhere Proteinsyntheserate (da Gewebe repariert werden muss) aber auch der Abbau  steigt, also ist die Nettobalance nicht wirklich verändert. Muskelkater also positiv?

Studie dazu:  Resistance training‐induced changes in integrated myofibrillar protein synthesis are related to hypertrophy only after attenuation of muscle damage –   http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1113/JP272472/abstract

 

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