Rotes Fleisch wirklich Krebserrgend – unwahrscheinlich!

Der Fleischverzehr bei Frauen liegt im Schnitt bei leicht über 50 g pro Tag und bei Männern bei 103g.

Ein ewiger Streit, ob Fleisch nun gesund ist oder nicht.Und ist rotes Fleisch wirklich krebsfördernd und steigert die Sterblichkeitsrate?

Woraus besteht das übliche magere Fleisch:

  • 75% Wasser
  • 21% Protein
  • 2% Fett
  • 1% Mineralstoffe
  • 1 Kohlenhydrate

Zunächst kann Fleisch positive Wirkungen haben auf

  • Blutbildung, z.b. durch B-Vitamineund Eisen besonders für Frauen wichtig
  • Immunsystem und Haare, z.B. durch Zink, Proteine
  • Hirnstoffwechsel, z.B. durch Selen
  • Bindegewebe, z.B. durch Proteine und Kreatin
  • Fettverbrennung, z.B. Carnitin,Eisen
  • Radikalfänger, z.B. durch Zink und Selen
  • Schwangerschaft, z.B. durch Folsäure
  • Leistungsfähigkeit, z.B. durch Eisen

Das klingt doch nicht nach negativen Eigenschaften.Die Entwicklung des menschlichen Gehirns ist mit einem hohem Proteinanteil auch vorangeschritten. Besonders Eisen und Zink werden durch pflanzliche Produkte viel schlechter aufgenommen. Rotes Fleisch enthält sehr viel Zink und Eisen. Die wichtigen B Vitamine finden Sie nur in tierischen Lebensmitteln. Liebe Frauen, denken Sie an Ihre Fingernägel, die beispielsweise durch Biotion ( B-Vitamin) stark bleiben und nicht brüchig werden.

Rotes Fleisch enhält Konjugierte Linolsäure, die Krebsschützend wirkt.

Eine Meta-Analyse  mit asiatischen Teilnehmern konnte zeigen, dass das Krebsrisiko bei Frauen sogar gesunken ist. Bei Männer konnte eine vermindertes Herz-Kreislauf-Sterblichkeit beobachtet werden.

Ernährungswissenschaftler sehen eher einen Zusammenhang zwischen den Lebensumständen und Krebs. Wie viel bewegt man sich, was isst man zu seinem Fleisch, wer raucht und wer nicht. Vielleicht achten Vegetarier insgesamt einfach mehr auf einen gesünderen Lebensstil während gewisse Fleischesser eher unbedarft essen, weniger Gemüse und Obst essen und weniger Sport treiben. Sie führen weiter an, dass die Unterschiede zum weißen Fleisch eher gering sind. Viele Untersuchungen zum Ernährungsverhalten wurden erst nach Ausbruch der Krankheit gestartet, welches auch ein Kritikpunkt ist.

Dr. Nicolai Worm schreibt in einem Artikel:,, Obwohl im europäischen Vergleich nirgendwo so wenig rotes Fleisch gegessen wird wie in Großbritannien und Nordirland, ist dort das Risiko einer kolorektalen Krebserkrankung größer als zum Beispiel in den EU-Mitgliedsländern aus dem Mittelmeerraum, in denen ausnahmslos mehr rotes Fleisch verzehrt wird.´´

Des Weiteren schreibt er:,,Dass bei Vegetariern trotz gänzlichem Fleischverzicht die gleichen KRK-Raten zu beobachten sind wie bei Fleischessern, weist darauf hin, dass KRK von anderen Umwelt- bzw. Lebensstilfaktoren als vom Fleischverzehr entscheidend beeinflusst wird.´´

Fazit: Fleisch ist durchaus gesund. Wer ausreichend Gemüse und Obst isst geht kein höheres Risiko ein.

 

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