Monthly Archives: Juni 2017

Insulinresistenz – Gründe und es sind nicht unbedingt Kohlenhydrate
Apropos Kohlenhydrate und Diabetes - Der wahre Grund u.a. sind Kalorien... Ein Kalorienüberangebot führt zu Insulinresistenz nicht Insulin oder nur Kohlenhydrate per se. Aminosäuren, Glukose oder Fettsäuren, sie werden alle auseinander gebaut und zu Acetyl-Gruppen (kleine Währung), die über den Citratzyklus und die Elektronentransportkette zu Energie werden. Hier entstehen reaktive Sauerstoffspezies (über Sauerstoff), wie z.B. Wasserstoffperoxid, was ganz normal ist. Ein Überangebot an Kalorien führt zu mehr dieser reaktiven Sauerstoffspezies. Diese, wenn dauerhaft erhöht, stören dann die Insulinempfindlichkeit. Die Zelle schützt sich vor einer Energieüberladung. >>Two important mechanisms for this oxidant excess are (1) the mitochondrial overproduc-tion of hydrogen peroxide...
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Weißbrot Vs. Vollkorn: Unterschiedliche Wirkung auf Gesundheit und Blutzuckerantwort
Die glykämische Antwort, also Blutzuckerantwort war sehr unterschiedlich. Je nach Darmbakterienmix in Stuhlproben konnte man die Blutzuckerantwort vorher schon ansagen, ob sie tiefer oder höher ist. Du hast vielleicht eine höhere glykämische Blutzuckeranwort auf Weißbrot und eine weitere Person reagiert hier eher auf Vollkornbrot. ,,Finally, using a rigorous statistical framework, we show marked and highly significant interpersonal variation in the glycemic response to the two types of bread, with some subjects featuring a higher response to one bread and some to the other. We further show that the type of bread that induces higher glycemic responses...
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Podcast: Neurowissenschaftler Guyenet (Autor von ,,The Hungry Brain‘‘): Über Dopaminmythen, Zucker und Gewicht, Magen-OP und Lebensmittelvorlieben, wie unser Gehirn entscheidet, Neuroregulation des Appetits, etc.
Die Zusammenfassung: -jeder Aspekt unseres Essverhaltens, auch wie viel wir essen und unser Auswahl wird vom Gehirn generiert und seinen Gehirnkreisläufen -Körperfett wird ebenso von unserem Gehirn reguliert -Zucker ist ein machtvoller Reward-Faktor, eine Sache, die uns triggert und unsere Motivation zu essen verstärkt und auch mehr davon zu essen -Taubes übersieht, dass es nicht nur um Zucker geht, der seinen Teil zum Mehrkonsum beiträgt -Zucker ist nicht der alleinige Grund, warum wir uns überessen und nicht der einzige Grund, warum wir dicker werden und das ist leicht zu illustrieren: Nehmen wir eine Schüssel rein mit weißem Zucker. Wie köstlich...
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Crispr/Cas9: Genscheren mit Zukunft
Crispr/Cas9 - Die Genschere: Genetischen Code durch Genscheren verändern an der richtigen Stelle und somit Pflanzen manipulieren, was der Welt großen Nutzen bringen kann (Erträge steigern). Gelernt hat man von Bakterien. Ein Werkzeug von Biologen, was auch Patienten mit z.B. Immunschwäche helfen könnte irgendwann (Gentherapie: DNA/Erbgut verändern). Ziele u.a.: -Maisforschung: Soll Trockenheit besser vertragen -Tiere: Eiweiß im Hühnerei soll keine Allergie mehr auslösen -Menschen: Menschen mit Erbkrankheiten könnten Hilfe erwarten http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/uebersicht-gentechnik-100.html Die neue Gentechnik – besser, schneller, mehr davon?...
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Fette: Omega-6 proinflammatorisch (entzündungsprovozierend)?
Mandeln sehen wir als gesund an und sie haben eine lange Liste an Vorteilen für die Gesundheit aber hier gibt es viel mehr Omega-6. Omega-6 ist doch negativ, oder? Schon Alan Aragon (vielen bekannt als Ernährungsexperte) bemerkte, dass Personen, die die meisten Nüsse aßen, schlanker sind und ihr Risiko für Diabetes und Herzkreislauf-Erkrankungen geringer ist. Die American Heart Association Science Advisory empfiehlt mind. 5% bis 10% der Energie aus Omega-6. Laut Review gibt es viel Beachtung für die Frage, ob O6-Fettsäuren exzessiv Entzündungen fördern. Die Basis für die Aussage ist, dass ,,hohe‘‘ Mengen an Linolsäure (LA, also...
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Essentielle Fette – Eine Einleitung
Essentielle Fette sind mehrfach ungesättigte Fette (PUFAS), welche gebraucht werden für Wachstum, Entwicklung und andere körperliche Prozesse. Sie werden so genannt, weil wir sie via Ernährung aufnehmen müssen, da wir sie nicht selber herstellen. Es gibt drei Hauptfamilien für PUFAS: -Omega-3 -Omega-6 -Omega-9 Traditionell werden α-Linolensäure (alpha-Linolensäure: Omega-3-Familie) und Linolsäure (Omega-6-Familie) als essentielle Fette betrachtet. Ihre Downstream-Produkte (was aus ihnen gemacht wird) sind physiologisch sehr relevant. Darunter fallen die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA und z.B. die Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure (kurz: AA) oder Dihomogammalinolensäure (kurz: DGLA). EPA und AA sind Vorläufer für Eicosanoide, also für hormonähnliche Substanzen,...
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Zucker und Haut: Macht Zucker eher Falten?
Verzuckert unsere Haut? Altern der Haut bedeutet weniger Elastizität und Veränderungen im Stützgewebe aka Kollagen und schwups, wir haben mehr Falten. Zuckermoleküle und Eiweißmoleküle reagieren miteinander unter gewissen Umständen = bilden somit AGEs (Glykierungsendprodukte), die wir nicht wollen. Wir können diese AGEs selber bilden (besonders Diabetiker) oder über die Ernährung zuführen durch Lebensmitteln. Glykation (klar irgendwas mit Glukose), hier geht es eigentlich um nicht-enzymatische oder spontane Prozesse, wo Zuckermoleküle eine Verbindung eingehen mit Eiweißen. Kennt man vom Erhitzen (AGEs), wenn Essen braun wird. AGEs können sich auch intrazellulär und extrazellulär formen und sind Teil des normalen Stoffwechsels...
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Transition Phase nach Diät: Nach Diät besserer Muskelaufbau und direkt in den Aufbau? Podcast von Lyle McDonald
Nach der Diät ist man nicht auf Muskelaufbau unbedingt eingestellt oder jedenfalls nicht besser. Viele Athleten nehmen zwar an (Grund alte Daten), dass sie nach der Diät einen Aufbauvorteil haben, was aber ein Trugschluss ist, da man verlorene Masse nur schneller wieder aufholen (muscle memory) kann und Glykogen den Muskel wieder bei mehr Kalorien und Carbs füllt und praller wirken lässt. Wenn, dann ist man eher auf Fettaufbau eingestellt durch Anpassungen (Grundumsatz, Effizienz der Muskulatur, Hormone, NEAT, TEF) des Körpers in Diät. Es gibt keinen anabolen Rebound nach der Diät. Es macht Sinn, zwei Wochen eine...
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Eingeschlafener Stoffwechsel in Diät oder Anpassungseffekt durch weniger Bewegung und…?
Langsamer/eingeschlafener Stoffwechsel und Hungermodus - nicht wirklich - Woher kommt der geringere Energieverbrauch, der zu einem Diätplateau führen kann? Wer in einer Diät ist und das länger, dessen Kalorienverbrauch kann massiv sinken und so wird das Defizit kleiner. Aber wird unser Stoffwechsel wirklich langsam? Nein! Diese Studie gibt eine Antwort mit einem interessanten Satz über ein Experiment. In einem Experiment über 24 Wochen >>Minnesota Experiment<<, welches von Keys im Jahre 1944 duchgeführt wurde, strich man den Teilnehmern 50% der Kalorien und diese Verloren 66% der ursprünglichen Fettmasse. Man wollte wissen, wie sich Hungern auswirkt. Ergebnis: Bis 50% weniger...
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Protein und Nieren – Nieren vertragen locker viel Protein
1 Jahr hohe Proteinaufnahme (bis zu 3.32g pro kg) kein Problem für Nieren und Gesundheit. Das 4-fache des normal oft empfohlenen Proteinkonsums ist also safe. >> high protein diet (~2.51–3.32 g/kg/d) for one year, there were no harmful effects on measures of blood lipids as well as liver and kidney function>>
>>This is the first randomized controlled trial that has examined the effects of a high protein diet in resistance-trained subjects over a 1-year treatment period. In brief, we found no deleterious effects of a high protein diet (2.51–3.32 g/kg/d) over...
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