Monthly Archives: Mai 2017

Insulinresistenz, weitere Gründe und wie eine Resistenz auf Gehirn und Darm wirken könnte.
Insulinresistenz, weitere Gründe und wie eine Resistenz auf Gehirn und Darm wirken könnte. Nur, wo Insulin wirkt, kann es eine Wirkung erzielen. Hoher Blutzucker oder hohe Blutfette als Folge einer Resistenz, okay, wissen wir jetzt. Aber was gibt es noch für Stellen, wo eine fehlende Insulinwirkung folgen hat? In dieser Arbeit werden zwei interessante Stellen genannt. Gehirn: Insulin wirkt hier besonders im Sättigungszentrum, dem Hypothalamus (z.B. im Nucleus arcuatus). Ja, Insulin sättigt! Fehlende Wirkung ist nicht gut. Auch könnte eine Insulinresistenz im Gehirn den Stoffwechsel anderer Organe beeinflussen.
Magen-Darm-System: Es ist hier wichtig für die Sekretion...
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Schönes Bild zur Insulinresistenz und eine kurze Beschreibung, warum Insulinsensivität wichtig ist
Hier sieht man, warum eine gute Insulinsensivität wichtig ist. Insulinresistenz (bei mehr Gewicht in der Regel) ist eine Fehlkommunikation zwischen Insulin und dem Zellinneren der Zielzelle (geminderte Sensitivität der Insulinrezeptoren auf die Wirkung von Insulin). Warum ist eine sensitive Reaktion auf Insulin (Hormon) wichtig? -Insulin sorgt dafür, dass die Leber nicht weiter Glukose abgibt ins Blut -Insulin sorgt dafür, dass Blutglukose in den Muskel kommt -Insulin sorgt dafür, dass Fettgewebe die Lipolyse (Fettfreisetzung) unterdrückt Ja und? Insulin wirkt also in den richtigen Situationen (z.B. nach dem Essen) wie eine Bremse. Wenn Insulin nicht wirkt richtig, dann passiert das Gegenteil dieser Punkte...
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Was beeinflusst unser Essverhalten und warum? Welche Gehirnmechanismen: Auszug aus einem Fachvortrag von Stephan Guyenet und zum Thema: Warum wir uns überessen?
Ich möchte einige wenige Punkte aus seinem Vortrag herausgreifen, die uns verstehen lassen, was unser Essverhalten beeinflusst und warum. Es zeigt auch, warum es nicht den EINEN Grund für mehr Gewicht gibt. Wer sein Buch ,,the hungry brain‘‘ gelesen hat, dem wird hier einiges bekannt vorkommen. Kurz: -Das Gehirn generiert Verhalten, auch Essverhalten -Das Gehirn bestimmt den ,,Essvorgang‘‘ basierend auf vielen internen und externen Faktoren -Essvorlieben gehen in Richtung fett-/bzw. energiereich und weniger toxisch (weniger sauer als Merkmal), danke Evolution Im Detail: Das Gehirn ist unsere Schalt-/Befehlszentrale und sammelt Infos aus der inneren Umgebung (interne Faktoren), wie Energiestatus und es sammelt...
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Vitamin-D: Übergewichtige brauchen mehr für adäquate Level. Und warum senkt wenig Kalzium 25(OH)D im Blut?
Übergewichtige mit suboptimalen Leveln brauchen 2-bis 3-mal mehr Vitamin-D als das Institute of Medicine (IOM) empfiehlt für Normalgewichtige für adäquate Level im Blut, also 25(OH)D. Vitamine-D hat einige Aufgaben und wirkt an Rezeptoren, ob an Genen oder der Zellmembran. Wir verbinden es mit einer verbesserten Kalziumaufnahme. Man nimmt an, dass Fettgewebe Vitamin-D speichert und somit wäre der Bedarf bei Übergewicht höher, auch wenn das nicht alle Studien so sehen. Sie könnten eher an Defiziten leiden somit, was das Risiko für chronische Erkrankungen erhöhen könnte. Level sollten laut allgemeinen Empfehlungen bei mind. 30 ng...
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Migräne und Ernährung
Migräne – kann Ernährung helfen in 90 Tagen? Normal starten die Symptome oft erst nach dem zwölften Lebensjahr. Im Schnitt trifft es die Jungs früher als die Mädels aber später eher die Frauen. Zwischen 25 und 55 gibt es eine Peakphase. Die Symptome dauern 4 bis 72 Stunden. Die Auslöser sind unterschiedlich: -Blendung -Wärme -Bewegung -lärmende Geräusche -Aufnahme von Tyramin aus Ernährung -Alkohol -Stress -Wetterwechsel -Schlafstörungen -Veränderungen im Östrogenhaushalt -Periode (menstruelle Migräne) -Wechsel zur Menopause -etc. Oft gehen Vorzeichen schon Stunden voraus, sogenannte Prodromi, die bei 10 bis 80% auftreten. Diese Vorboten gehen einer Migräne 1 bis 24 Stunden voraus: -Hunger auf gewisse Lebensmittel z.B. auf Süß -Übelkeit -Verstopfung -Gähnen -Kältegefühl -Appetitlosigkeit -Müdigkeit -Reizbarkeit -Unwohlsein -Depression -Lethargie -Enthemmung -Hyperaktivität -Muskel-Skelett-Symptome (Muskelempfindlichkeit und...
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Phytinsäure: Artikel von Stephan Guyenet (Neurowissenschaftler/Übergewichtsforscher)
Bevor ich den Artikel angehe und seine Übersetzung, kurz, warum das Thema wichtig ist: Phytinsäure (Phytat in nature) wird von manchen Kohlenhydratgegnern gerne angeführt, warum wir Kohlenhydrate, wie Getreide oder Hülsenfrüchte (Paleoultras) meiden sollten. Es ist ja ein Antinährstoff, der Mineralien bindet. Kalzium oder Magnesium werden z.B. gebunden und wir nehmen sie nicht auf. So die Theorie. Dass das nicht immer so einfach ist, kann man sich oft denken und haben wir hier auch angesprochen öfter. Genug der Vorgeschichte. Was schreibt Guyenet? Zwei Dinge, über die ich meine Meinung geändert habe – Teil2: Phytinsäure Phytinsäure ist eine Substanz,...
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Säure-Basen-Haushalt Puffer, Protein und Knochen
Säure-Basen: Fakten, die man sich merken kann, wenn es um den Säure-Basen-Haushalt und auch Knochen geht. Niere und Übersäuerung Die Niere steuert gegen eine Übersäuerung und das mit einem Puffer (HCO3 oder Bicarbonate genannt). In einer Arbeit heißt es dazu, dass die Nieren die Hauptrolle haben, um systemische Bicarbonatkonzentrationen (Puffer für Säurelast) zu regulieren. Die Niere hat zwei Funktionskomponenten. 1.Reabsorption von eigentlich allem gefilterten HCO3 2.Produktion oder Generierung von neuen Bicarbonaten, die verbraucht wurden für Säuren Knochen und Übersäuerung Die Effekte einer metabolischen Azidose (wirkliche Übersäuerung durch Nierenerkrankung z.B.) wurden In-vitro-Experimenten und in Experimenten an TIEREN und ihren Knochen untersucht. Hier...
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Sucht nach leckeren Lebensmitteln (Food Addiction) – Kritische Gedanken: Ist es Sucht? Ist es hedonistisches Essen? Kann ich süchtig nach Nahrung oder Lebensmitteln sein?
,,Kein klarer wissenschaftlicher Beweis für den Menschen, dass bestimmte biochemische Eigenschaften von Lebensmitteln süchtig machen.‘‘ Sucht nach leckeren Lebensmitteln (Food Addiction) - Kritische Gedanken: Ist es Sucht? Ist es hedonistisches Essen? Kann ich süchtig nach Nahrung oder Lebensmitteln sein? Bevor wir in den Artikel (Opinion) gehen, sollten wir kurz klären, was mit hedonistischem Essen gemeint ist: Hunger kann zwei Gesichter und Faktoren haben: 1.homöostatischer Hunger: Subjektives Erfahren von einem Energiedefizit, wir essen um Defizite zu eliminieren 2.hedonistischer Hunger: Appetitanregung durch die Vorstellung des Lustgefühls, das wir durch gewisse Lebensmittel/Nahrungsmittel haben Zum Artikel, der sich mit Übergewicht und Food Addiction beschäftigt: Einleitung -12 Millionen...
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Alkohol in kleinen Mengen wirklich gesund?
Macht ein wenig Alkohol wirklich gesünder oder trinken gesünder einfach mehr Alkohol? Alkohol wäre somit eher ein Marker für Gesundheit, da Kranke ihn meiden werden und kein Grund für mehr Gesundheit. Es scheint, als beeinflusst die Gesundheit das Trinkverhalten und nicht das Trinkverhalten die Gesundheit. Menschen, die keinen Alkohol trinken, sind vielleicht ehemalige Alkoholiker, die die Gesundheitsstatistik der Nicht-Trinker schlechter erscheinen lässt. Moderate drinking may not ward off heart disease - https://www.sciencedaily.com/releases/2017/05/170522080805.htm...
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